Allgemein

Die Nummer 1 im Umweltschutz?

 

Ich bin mir nicht sicher an welcher Kröte der NABU geleckt hat um zu diesem Ergebnis zu kommen.
Werden nur (Wahl)-Versprechen gewertet oder wird auch die Umsetzung bisheriger Versprechen?
Zugegeben, dann wären die GRÜNEN noch immer die Nr. 1.  Allerdings dann in der Kategorie "Nicht eingelöste Wahlversprechen"

Fakt ist: Versprochen wurde 2012 von den GRÜNEN viel. Geleistet nichts. Und da beziehe ich mich nur auf den Bereich Umwelt und Naturschutz.
Möge jeder selbst entscheiden ob und wie das GRÜNE Programm von 2012 umgesetzt wurde:

2012 hieß es:
Auszug aus dem Programm zur Landtagswahl 2012 der GRÜNEN.
Landtagswahlprogramm 2010 – Update 2012 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW    
Green New Deal für NRW
Jahrhundertaufgabe:

…….Zum Atomausstieg gehört jedoch ein vollständiger und endgültiger Ausstieg aus der gesamten nuklearen Brennstoffkette. Deshalb wollen wir die Urananreicherungsanlage Gronau rechtssicher beenden. Die Konditionierungsanlage GNS in Duisburg wollen wir nach außerhalb dicht besiedelter Gebiete verlegen. Zudem lehnen wir sinnlose und gefährliche Atomtransporte quer durch NRW ab. Wir wollen, dass die Castoren, vor allem die in Jülich lagernden, nur noch einmal transportiert werden – nämlich zu einem Endlager, wenn hierfür ein Standort gefunden ist. Wir werden zudem Evakuierungs- und Notfallpläne bezüglich der Uranhexafluorid-Transporte gründlich überprüfen. Wir müssen Erneuerbare Energien in Verbindung mit hocheffizienten Gas-und-Dampf-Kraftwerken – möglichst in Kraft-Wärme-Kopplung – ausbauen. Hinzu kommen Energieeinsparungen und gesteigerte Energieeffizienz. Die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende kommt viel zu langsam voran. Wir fordern, die Energiewende schneller umzusetzen!
……….Hierzu zählen auch die Ausschöpfung der Potenziale der Energieeinsparung, der Energie- und Ressourceneffizienz sowie die Förderung von Innovationen für eine dezentrale und nachhaltige Energieversorgung. Hinzu kommen der notwendige Ausbau von Übertragungs- und Verteilnetzen, vor allen Dingen Erdverkabelung und innovative Lösungen statt neuer Freilandleitungen, sowie entsprechender Speichertechnologien. Den Energiebedarf durch neue Kohlekraftwerke zu decken, wäre ein Irrweg, der nur den Klimawandel weiter beschleunigen würde.

……Dem Ausstieg aus der Atomkraft muss möglichst bald ein Auslaufen der Kohleverbrennung folgen. Wir stehen zum Standort NRW. Für ein dicht besiedeltes Flächenland wie NRW, das zugleich Standort der energieintensiven Industrie ist, das als Land der Braun- und Steinkohlekraftwerke gilt und insofern für über 30 Prozent der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich zeichnet, ist der Umbau der Industriegesellschaft eine große Herausforderung. Wir sehen dabei die industrielle Struktur unseres Landes nicht als eine Hypothek an, sondern als eine Chance und zugleich als Auftrag, die nötigen grundlegenden Veränderungsprozesse besser zu schaffen als andere. Wir sind davon überzeugt, dass NRW nur ein Industriestandort bleiben wird, wenn wir uns aktiv den ökologischen und klimapolitischen Herausforderungen stellen und einen grundlegenden Umbauprozess in Gang setzen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir die EU-Strukturfördermittel anders verwenden. Wir wollen die EU-Strukturfördermittel aus der neuen EU-Finanzierungsperiode ab 2014 in allen Regionen des Landes wirksam für eine ökologische Modernisierung unserer Wirtschaftsstrukturen, den Klimaschutz und die energiepolitische Wende, die bessere Anpassung an den Klimawandel sowie nachhaltigere Strukturen in der Landwirtschaft und den ländlichen Räumen einsetzen und mittelbar auch zu einer Reduktion des Flächenverbrauchs beitragen. NRW hat die besten Voraussetzungen dafür, den Umbau zum neuen Industriestandort von morgen zu schaffen. Dabei wird es unsere Aufgabe sein, diesen Umbau mit den richtigen Ideen und Konzepten immer wieder neu anzustoßen und voranzubringen.

Der letzte Satz ist besonders interessant. Müßte er richtigerweise doch lauten: Dabei wird es unsere Aufgabe sein, diesen Umbau mit den richtigen Ideen und Konzepten immer wieder neu anzustoßen und voranzubringen wenn diese Ideen und Konzepten ausschließlich von GRÜNEN eingebracht werden.

 

Um den notwendigen Umbau zum Industriestandort von morgen sozialverträglich zu schaffen ist es zwingend zu wissen welche Kosten auf NRW, und damit auch auf jeden Bürger zukommen.
Und es ist auch das Recht eines jeden Bürgers!

Am 15. Februar 2017 lehnten die GRÜNEN in trauter Gemeinschaft mit CDU, FDP und SPD den Antrag der Piratenfraktion über ein unabhängiges Gutachten zu den Folgekosten der Braunkohle ab.
Ob die Rückstellungen von RWE auch nur annähernd ausreichen ist mehr als zweifelhaft, denn nur solange der Abbau läuft wird es Rückstellungen geben. Nur ist es so daß Braunkohle rückläufig ist, es also immer weniger Rückstellungen gibt. Entsprechend weniger Aufforstungen wird es geben.

Nicht umsonst hat RWE 2015 die Trennung des Konzerns vollzogen und seine zukunftsträchtigen Geschäfte wie die Ökostrom-Erzeugung, das Netz- und das Vertriebsgeschäft in eine Tochter überführt.
So bleiben sämtliche Risiken des Ausstiegs aus Atom und Kohle bei den Kommunen, die 25% der RWE halten.
Und nicht umsonst nannte Jürgen Trittin (GRÜNE) die RWE eine "Bad Bank".

Es bleibt also ein Rätsel wie der NABU zu seiner Bewertung kommt denn:
"Es gibt Leistung ohne Erfolg, aber keinen Erfolg ohne Leistung"
(de La Rochefoucauld)

https://www.youtube.com/watch?v=Pn2gNMzjMOg&feature=youtu.be

K.-H. Hildebrandt

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